• Mit dem Lauf gegen Rassismus lebt die Solidarität

    Mit 521 Läufer*innen am diesjährigen Lauf gegenRassismus konnte der Teilnahmerekord von letztem Jahr gehalten werden! Die stabile Teilnehmendenzahl zeigt, dass es mitten in der weltweit zunehmenden Bedrohung durch Rassismus und Diskriminierung eine Gegenbewegung gibt, die sich für Solidarität und Gerechtigkeit einsetzt. Dieses Jahr stand der Lauf im Zeichen der kollektiven Regularisierung von Sans-Papiers in der Schweiz. Wer hier lebt, gehört dazu.

    521 Läufer*innen haben am 25. Lauf gegen Rassismus ein starkes Engagement bewiesen. Zusammen sind die Läufer*innen fast 4200 km gerannt, was der beeindruckenden Strecke von Zürich nach Lissabon und zurück entspricht. Die erwarteten Einnahmen durch Sponsoring- und Startgelder belaufen sich auf 150'000 CHF und kommen der SPAZ, der Freiplatzaktion Zürich, dem SAH Zürich und der ASZ zugute. Alle vier Organisationen setzen sich fürdie Rechte und Würde von Migrant*innen ein.

    Mit seiner Rede zur diesjährigen Forderung der kollektiven Regularisierung von Sans-Papiers unterstrich das Colectivosin Papeles, «es geht dabei nicht um ein Geschenk oder einen Gefallen. Es geht um Gerechtigkeit. Es geht darum, Menschen sichtbar zu machen,
    die längst Teil unserer Gesellschaft sind.» In der Schweiz leben und arbeiten 80'000 bis 300’000 Sans-Papiers – rund 20'000 im Kanton Zürich. Sie arbeiten in Haushalten, auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder in der Gastronomie.
    «Trotzdem leben viele von ihnen seit Jahren in ständiger Unsicherheit», so das Colectivo sin Papeles. Auch Sans-Papiers müssen ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen dürfen.

  • weiterhin Sponsor:innen eintragen

    Wichtig

    Bis Ende September kannst du weiterhin Sponsor:innen für dich online erfassen. Wichtig ist dabei: Wir brauchen sowohl die Postadresse (Rechnungsadresse) der:des Sponsor:in als auch die E-Mail-Adresse (die Rechnungen werden, wenn immer möglich per E-Mail verschickt). Vielen Dank für deine Mithilfe!

  • Anmeldung Lauf gegen Rassismus 2026

    Möchtest auch du mitrennen?